Die häufigste Ursache bei Männern ist erblich bedingter Haarausfall. Andere Haarausfall-Ursachen können zum Beispiel Stress, Krankheiten, Krebsbehandlungen, starke Gewichtsabnahme oder Eisenmangel sein.
Bei erblich bedingtem Haarausfall können Arzneimittel helfen, den Haarverlust zu verlangsamen und das Haarwachstum zu unterstützen. Welche Behandlung geeignet ist, können Sie anhand unseres medizinischen Fragebogens erfahren.
Je nach Ursache und Art des Haarausfalls gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Dazu gehören:
- Steroid-Injektionen oder Cremes, die auf kahle Stellen aufgetragen werden
- Immuntherapien mit speziellen Lösungen oder Tabletten, um weiteren Haarausfall zu verhindern
- Behandlungen mit UV-Licht, die auf betroffene Stellen gerichtet werden
- Kosmetische Lösungen wie Permanent Make-up (sogenannte Mikropigmentierung), die kurze Haare oder Augenbrauen optisch nachbilden
- Operative Verfahren wie Haartransplantationen, bei denen Haare vom Hinterkopf in lichte Bereiche eingesetzt werden
- Chirurgische Möglichkeiten wie künstliche Haarimplantate
Nicht jede Art von Haarausfall kann gestoppt werden. Sie können aber Maßnahmen ergreifen, um Ihr Haar gesund zu halten und Haarausfall zu reduzieren.
Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit genug Eiweiß und Eisen. Versuchen Sie außerdem, Stress zu reduzieren. Auch Erkrankungen wie Schilddrüsenprobleme sollten behandelt werden, da sie Haarausfall verursachen können. Vermeiden Sie zudem Frisuren wie Zöpfe, die stark an den Haaren ziehen.
Bei erblich bedingtem Haarausfall wächst verlorenes Haar meist nicht wieder nach. Wenn Ihr Haarausfall andere Ursachen hat und der Auslöser behandelt wurde, stehen die Chancen gut, dass die Haare wieder nachwachsen.
Erblich bedingter Haarausfall:
wird vererbt und führt meist zu einem langsamen, dauerhaften Haarverlust
Diffuser Haarausfall:
die Haare fallen gleichmäßig am ganzen Kopf aus; oft durch Stress, Nährstoffmangel oder Krankheiten ausgelöst
Hormonell bedingter Haarausfall:
entsteht durch Veränderungen im Hormonhaushalt z.B. bei Schilddrüsenproblemen
Vorübergehender Haarverlust:
Haare wachsen meist wieder nach, wenn der Auslöser (z.B. Stress, Eisenmangel etc.) behoben ist
Welche Mittel gegen Haarausfall Ihnen helfen, hängt davon ab, warum Ihre Haare ausfallen. Bei erblich bedingtem Haarausfall können Medikamente wie Finasterid oder Minoxidil helfen. Sie können das Haarwachstum unterstützen.
Wenn Stress, ein Nährstoffmangel oder eine Krankheit der Auslöser ist, sollte zuerst diese behandelt werden.
Auch eine Haartransplantation kann bei dauerhaftem Haarausfall eine Möglichkeit sein.
Bei erblich bedingtem Haarausfall hilft kein Shampoo gegen Haarausfall. Shampoo kann aber die Kopfhaut pflegen und helfen, wenn sie empfindlich oder gereizt ist.
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