Weibliche sexuelle Dysfunktion
Weibliche sexuelle Dysfunktion
Über die weibliche sexuelle Dysfuntion (WSD) bezeichnet die sexuelle Lustlosigkeit bei Frauen. Überraschenderweise gibt es über diese Erkrankung nur wenig Informationen in der Öffentlichkeit. Es ist bekannt, dass bis zu 40% der Frauen unter einer Form der sexuellen Dysfunktion leiden. Für gewöhnlich ist das der Verlust des sexuellen Verlangens. Die Ursachen der weiblichen sexuellen Probleme können in physische, hormonelle und psychologische Faktoren untergliedert werden.
Dank der modernen Medizinforschung ist Stigma, früher den sexuellen Dysfunktion angehörig, nicht länger weit verbreitet. Verschreibungspflichtige Medikamente wie Intrinsa können eine diskrete und verlässliche Lösung bieten, um die sexuelle Lustlosigkeit bei Frauen zu behandeln und zu mehr Vergnügen beim Sex zu verhelfen.
Was ist eine weibliche sexuelle Dysfunktion?
Eine weibliche sexuelle Dysfunktion ist eine unzureichende sexuelle Funktion bei Frauen. WSD bezieht sich in der Regel auf sexuelle Lustlosigkeit. Unter die Definition der WSD fallen aber auch Orgasmusprobleme, Schmerzen während des Sex und Schwierigkeiten überhaupt erregt zu werden. Eine weibliche sexuelle Dysfunktion kann Frauen in allen Altersgruppen betreffen, kann aber öfters während hormonellen Veränderungen, wie etwa die Menopause oder dem Postpartum, was Frauen ab einem Alter von 40 Jahren anfälliger macht. Weibliche sexuelle Dysfunktion kann auch mit schweren Krankheiten, wie Krebs, auftreten.
WSD ist ein komplexes und etwas umstrittenes Thema. Nicht nur deshalb, weil es sich etwa um ein peinliches Thema handelt, sondern weil es eine schwierig zu definierende Erkrankung ist, da es eine weite Bandbreite an Problemen mit unterschiedlichen Ursachen umfasst. Weibliche sexuelle Dysfunktion tritt in unterschiedlichen Formen auf und zeigt Symptome wie:
- Sexuelle Lustlosigkeit bei Frauen
- Unfähigkeit sexuelle erregt zu werden
- Keinen Orgasmus oder Höhepunkt
- Schmerzhafter Geschlechtsverkehr
Was löst die Lustlosigkeit bei Frauen aus?
Die Gründe für eine weibliche sexuelle Dysfunktion kann in folgende drei Gruppen untergliedert werden:
1. Physische Gründe
- Bluthochdruck oder Diabetes
- Infektionen oder Wucherungen im vaginal Bereich
- Reaktionen auf Verhütungsmittel
- Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre oder Angst und Krebs
2. Psychologische Gründe
- Unangemessenes oder untaugliches Vorspiel
- Depressionen
- Mangelndes Selbstwertgefühl
- Sexueller Missbrauch oder Inzest
- Schamgefühl oder Schuldgefühl bezüglich Sex
- Angst vor Schwangerschaft
- Stress und Müdigkeit
Hormonelle Gründe
- Weniger Östrogen
- Geburt
- Menopause
- Geburt
- Reaktion auf Verhütungsmittel
- Stillen
Die richtige Behandlung finden
Weibliche sexuelle Dysfunktion kann behandelt werden, indem die Gründe für die Symptome ausfindig gemacht werden. Es gibt eine Vielzahl an Behandlungsmitteln, die eine Verbesserung mit sich bringen und die zugrunde liegenden physischen, psychischen oder hormonellen Probleme behandeln. Diese Behandlungsmethoden sind:
IntrinsaHormone spielen eine große Rolle bei der Regulierung der weiblichen sexuellen Dysfunktion. Bei den meisten Frauen sinkt der Östrogengehalt im Alter. Wechseljahre, Geburten und Stillen verursachen einen Rückgang der Hormonproduktion, was sich negativ auf die weibliche sexuelle Funktion und Libido auswirken kann. In jedem dieser Fälle ist die beste Methode zur Behandlung eine Hormonersatztherapie.
Eine der neuesten und besten Medikamente, die zur Behandlung der FDS eingeführt wurde, ist das Intrinsa Testosteron Pflaster. Dieses enthält Testosteron, welches, wie bei Männern, ein wichtiges weibliches Sexualhormon ist. Die Pflaster stoßen kleine Mengen Testosteron aus, der direkt von dem Blutkreislauf absorbiert wird und so das weibliche sexuelle Verlangen steigert.
Intrinsa wurde jedoch seit dem 25. Mai 2012 vom europäischen Markt genommen. Das Testosteronpflaster ist daher nicht weiters zur Behandlung von sexueller Dysfunktion erhältlich
Psychologische Beratung
Psychologische Beratung kann auch eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Frauen mit Sexualproblemen spielen, ebenso wie das trainieren des sexuellen Vorspiels und verschiedener Stimulationstechniken.
Überprüfung der Verhütungsmittels
Verhütungsmittel können ebenfalls sexuelle Lustlosigkeit bei Frauen hervorrufen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, dass dieser Ihre Verhütungsmethode überprüft und entscheiden Sie dann, ob dies die Ursache Ihres Problems ist. Wechseln Sie gegebenenfalls das Verhütungsmittel.
Viagra
Laufende Nachforschungen deuten an, dass Viagra, die potenzsteigernde Pille für Männer, helfen kann weibliche sexuelle Dysfunktion zu behandeln, indem es den Blutfluss in die Geschlechtsorgane in Wallung bringt und dadurch die Sensibilität in diesen Regionen stark ansteigt. Bis jetzt wartet die wissenschaftliche Gemeinde jedoch noch auf den sicheren Beweis, dass diese Pille auch bei Frauen wirkt.
Verschreibungspflichtige Behandlungsmittel gegen weibliche sexuelle Dysfunktion bestellen
Da das Medikament im Mai 2012 vom Hersteller vom Markt genommen wurde, können Sie Intrinsa nicht länger online bestellen. Wir raten Frauen mit einer geringen Libido einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann Ihnen helfen eine alternative Behandlung zu finden, um so die Lust wieder zu steigern.



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