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Grapefruits und Medikamente

Von : Thomas | Veröffentlicht : Friday November 30, 2012 | Veröffentlich auf : HealthExpress News | Kommentare (1)
Grapefruits

Forscher haben herausgefunden, dass durch neue chemische Zusammensetzungen in Medikamenten immer mehr Tabletten auf dem Markt sind, die Sie unter keinen Umständen mit Grapefruits zusammen einnehmen sollte, da es schon bei kleinsten Mengen des Grapefruitsafts zu schwerwiegenden Folgen kommen kann.

Die Zahl der Wechselwirkungen mit Grapefruit sei bei Medikamenten in den letzten 4 Jahren um mehr als das Doppelte angestiegen, und doch seien sich viele Mediziner nicht im Klaren darüber, dass die Säure aus der Grapefruit teilweise fatale Folgen für den Patienten haben kann, so ein Forscher des Lawson Health Research Institutes in Kanada.

Wieso sind Grapefruits so gefährlich?

Grapefruitsaft ist so gefährlich, da er in den Verdauungsprozess eingreift und bewirkt, dass die Wirkstoffe der Medikamente stärker in den Blutkreislauf aufgenommen werden. Viele der Medikamente werden normalerweise nur sehr spärlich verdaut und gelangen in nur sehr kleiner Anzahl in das Blut.

Greift der Grapefruitsaft nun in den Verdauungsprozess ein, ist das so, als würden Sie mehrere Dosierungen des Medikaments nehmen.

Was für Symptome treten auf?

Die Folgen können mitunter sogat tödlich enden. Andere ernstzunehmende Nebenwirkungen können ebenfalls auftreten:

  • Nierenversagen
  • Atemversagen
  • Blutungen in Magen und Darm

Welche Medikamente sind betroffen?

Viele der Medikamente, die Wechselwirkungen mit Grapefruits hervorrufen sind Bluthochdruckmittel, Cholesterinsenker, Krebsmedikamente oder bestimmte Antibiotika wie Erythromycin.

Es gibt aktuell mehr als 80 Medikamente, von denen mehr als die Hälfte ernstzunehmende Nebenwirkungen verursachen können. Einige dieser Medikamente sind:

  • Zocor (Simvastatin)
  • Lipitor(Atorvastatin)
  • Pravachol (Pravastatin)
  • Nifediac und Afeditab (Nifedipine)
  • Sandimmune und Neoral (Cyclosporine)
  • Cordarone und Nexterone (Amiodarone)
  • Clopidogrel
  • Apixaban

Was sollten Sie beachten?

Studien haben gezeigt, dass viele Patienten, die Grapefruits kaufen, über 45 Jahre alt sind. In dieser Altersgruppe nehmen viele Menschen eins der oben genannten Medikamente ein.

Sollten Sie sich unsicher sein, ob Ihr Medikament betroffen ist, fragen Sie am besten bei Ihrem Arzt nach. Dieser wird Ihnen sagen können, zu welcher Gruppe Ihr Medikament gehört und wie es normalerweise verdaut wird.

Die sicherste Methode ist allerdings, komplett auf Grapefruits zu verzichten, da bereits kleinste Mengen, die sich schon Stunden vor der Einnahme des Medikaments im Magen befinden, oben genannte Nebenwirkungen hervorrufen können.

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